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Dankbarkeit im Ayurveda



Dankbarkeit ist höchst sattvisch, was bedeutet, dass es nährend für Körper, Geist & Seele ist. Es vibriert mit einer sehr hohen Frequenz und fördert ein Gefühl von Bedeutung, Verbindung und Bewusstsein. Als solches ist es das energetische Gegenteil der meisten niedrig schwingenden Emotionen: Stress, Überforderung, Traurigkeit, Frustration, Wut, Aggression, Neid, Ungeduld, Intoleranz, Angst, Anhaftung, Selbstmitleid, Einsamkeit, Sturheit, sogar Langeweile. Natürlich könnte man argumentieren, dass Liebe auch ein wirksames Gegenstück zu all diesen Empfindungen ist – und das ist sie auch. Es kann jedoch ziemlich schwierig sein, Zugang zu bedingungsloser Liebe zu finden, wenn wir von einer intensiven oder herausfordernden Emotion überwältigt werden.


Dankbarkeit zu kultivieren dient auch dazu, auf natürliche Weise mehr von dem, was wir lieben, in unser Leben zu ziehen. „Prana folgt dem Fokus“, was bedeutet, dass sich unsere Lebensenergie genau nach den Dingen ausrichtet, auf die wir uns gerade konzentrieren. Wenn wir es uns angewöhnt haben, dankbar zu sein und uns intensiv darauf konzentrieren, sammelt sich unsere Lebensenergie um genau die Dinge, mit denen wir am meisten verbunden sind, und gibt ihnen Auftrieb, was uns natürlich noch mehr davon anzieht.


Dankbarkeit als Praxis

Auch unsere Fähigkeit zur Dankbarkeit wird durch Übung gestärkt. Je mehr wir versuchen, Dankbarkeit zu empfinden, desto leichter stellt sich dieses Gefühl ein. Hier sind einige Vorschläge, wie du dein eigenes Gefühl der Dankbarkeit stärken kannst: 1. Beginne deinen Tag mit Dankbarkeit. Kulturen und Traditionen auf der ganzen Welt legen nahe, den Tag mit Dankbarkeit zu beginnen, und viele haben Gesten oder Körperhaltungen, die uns dabei helfen sollen, diese Erfahrung besser zu verkörpern. Du kannst es dir angewöhnen morgens als erstes noch bevor du aufstehst für dich aufzuzählen wofür du an diesem Tag bereits dankbar bist oder es noch in den frühen Morgenstunden zu deiner Übung zu machen. 2. Schreiben. Es gibt viele Möglichkeiten aufzuschreiben, wofür wir am dankbarsten sind. Manche machen es zur täglichen Praxis. Andere gehen fließender damit um. Du kannst in ein Dankbarkeitstagebuch schreiben, Dankbarkeit in eine umfassendere Schreibpraxis integrieren oder einfach einen Dankesbrief an eine besondere Person in deinem Leben verfassen. 3. Meditiere über Dankbarkeit. Dankbarkeit kann auch leicht in eine Meditationspraxis integriert werden – am Anfang, am Ende oder als Herzstück der Übung selbst. Und du kannst nützliche Erkenntnisse gewinnen, indem du einfach die Empfindungen und subtilen Energien wahrnimmst, die du beim Meditieren über Dankbarkeit erlebst. 4. Teile Dankbarkeit mit anderen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Dankbarkeit auszudrücken. Wir tun dies möglicherweise zwanglos am Esstisch oder formeller in einer intimen gemeinschaftlichen Atmosphäre. Wie auch immer, das öffentliche Aussprechen unserer Dankbarkeit aktiviert und stärkt bei allen Anwesenden die Erfahrung der Dankbarkeit, die sehr kraftvoll sein kann. 5. Beende deinen Tag mit Dankbarkeit. Den Tag mit Dankbarkeit zu beenden, kann eine ebenso wirksame Übung sein. Du kannst einem geliebten Menschen vor dem Schlafengehen deine Dankbarkeit für den Tag aussprechen oder dir stillschweigend bestimmte Dinge ins Gedächtnis zu rufen, für die du dankbar bist, während du dich auf den Schlaf vorbereitest. Es spielt wirklich keine Rolle, wie du Dankbarkeit praktizierst. Es geht darum, zu praktizieren – auf die Art und Weise, die sich für dich am stimmigsten anfühlt – und dabei die Kraft der Dankbarkeitspraxis in deinem eigenen Leben zu erkunden. Es gibt unendlich viele Dinge, für die jeder von uns dankbar sein könnte. Es geht einfach darum, unsere Aufmerksamkeit auf möglichst viele davon zu richten.




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