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Yoga Hilfsmittel


Wie verfeinere ich meine Praxis? Wie kann ich mich gerade in Zeiten von Online Yoga vergewissern, dass ich jeden Livestream sicher mitmachen kann? Und wie kann ich meine Yogapraxis noch mehr vertiefen?

Unsere Antwort: Lege dir unbedingt Hilfsmittel zu.

Schluss mit dem Mindset, dass Hilfsmittel grundsätzlich etwas für Yogaanfänger sind. Zu erkennen, dass man genau wie im Leben ab und an ein Hilfe zur Unterstützung braucht, zeugt von einer gut ausgebildeten Intelligenz. In deiner Yogapraxis zu Hilfsmitteln zu greifen, zeigt dass dir die Yogapraxis und deine Gesundheit wichtiger ist als dein Ego. Hilfsmittel machen den Einstieg in manche Asanas leichter und vertiefen deine Erfahrung. Somit lernst du schneller und besser!


Wenn du jetzt nicht weisst wie, was und wo. Im Folgenden mal ein paar Tipps und Empfehlungen von unserer Seite:


Die Decke

Egal ob im Studio oder Zuhause, eine Wolldecke ist doch meistens erreichbar. Zwar wird die Decke meistens fürs Savasana zum Zudecken verwendet, nur neben dem Benefit dass du nicht auskühlst, kannst du mit der Decke noch einiges mehr machen. Mehrmals gefaltet ist sie eine polsternde Unterstützung für die verschiedensten Asanas. Im Meditationssitz oder zu Beginn der Yogastunde im Schneidersitz unterstützt sie als gefaltete Unterlage die Aufrichtung der Wirbelsäule. Sie kann im Pflug oder Schulterstand den Nacken schützen. Unter das Knie untergelegt schont sie im Heldensitz, Vierfüßlerstand oder tiefen Ausfallschritt die Gelenke.

Die Decke der Allrounder auch im Yin Yoga:

Man kann die gefaltete Decke ohne Schwierigkeiten rollen und als Ersatz für das Bolster (weiter unten beschrieben) verwenden. Damit kannst du die meisten der Asanas auch durchführen, für die du sonst das Bolster bräuchtest. Auch wirkt sie stabilisierend auf zu weichen Kissen, sie eignet sich gut für kleine Rückbeugen und passive Bauchmassagen.


Das Must Have: Die Blöcke

Blöcke sind das Hilfsmittel, das in jeder (Anfänger-)Klasse und in jeder Alignment/Ortho Yoga Klasse bei uns zum Einsatz kommt. Die Verwendungsweisen sind sehr vielfältig und ein Thema für sich. Denn der Klassiker Blöcke können fast in jeder Asana-Familie verwendet werden und deine Praxis vertiefen. Bei Vorbeugen entlastest du den Rücken. In Rückbeugen z.B. im Liegen helfen sie dein Becken zu begradigen. Sie intensivieren die Brust und Herzöffnung. Standpositionen und Balancen gewinnen durch Blöcke an Stabilität und Freiheit. Do it!

Wir empfehlen dir Kork Blöcke!


Das Bolster

Bolster dienen zur Polsterung und sind zu relaxen einfach der Hammer. Durch sie können die verschiedensten Asanas bequemer gestaltet werden – Im Yin Yoga sind sie ein must have, da es in jeder Asana eine Möglichkeit gibt sie relaxend einzusetzen. Wir versprechen dir, das Investment lohnt sich!

Ist das Bolster unbedingt notwendig?

Jein. Du kannst das Bolster durch eine gefaltete und dann gerollte Decke ersetzen. Für Asanas, bei denen die längliche Form nicht entscheidend ist, kannst du auch ein Meditationskissen benutzen, um beispielsweise deine Stirn abzulegen. Wir raten dir trotzdem dir einen Bolster für die Homepraxis zuzulegen.


Der Gurt

Grundsätzlich wird der Gurt meistens verwendet, um tiefe Dehnungen zu halten, sozusagen als Verlängerung des Arms. Der Gurt kann hierbei den Abstand zwischen den Händen “überbrücken” und bei häufigem Üben kann so der Abstand immer kleiner werden. Andererseits können auch Hüftöffner oder andere auf dem Rücken liegende oder stehende Beindehnungen damit verstärkt werden. Auch ermöglichen sie dir Stabilität in Vorbeugen und helfen unterstützend in Hüftöffnern.


Alternativen zum Gurt wären:

Gürtel, dünne Handtücher oder Schals, welche möglichst stabil sind, können Zuhause den Yogagurt ersetzen. Wenn du allerdings öfter mit Gurt vor allem am Binden übst, lohnt es sich, einen richtigen Yogagurt zu haben. Die Verarbeitung ist meistens besser so dass du keine Angst haben musst, ihn zu zerreißen. ;-)


Viel Spass auf deiner Matte mit einer gesunden Praxis ☺

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